2FASync
Eine Sicherung schützt vor vermeidbarem Verlust
Der Verlust eines Geräts ist besonders ärgerlich, wenn darauf die einzigen Einmalcode-Schlüssel lagen. Planen Sie die Wiederherstellung, bevor eine Anmeldung dringend wird.
Verschlüsselte Kopie statt Klartextliste
2FASync kann für Mitglieder eine verschlüsselte Sicherung des Tresors bereitstellen. Sie ist kein ungeschützter Export der gespeicherten TOTP-Schlüssel. Prüfen Sie nach dem Erstellen, ob Sie die Datei wiederfinden und zu welcher Tresor-Version sie gehört.
Schlüssel und Sicherungsdatei getrennt halten
Bewahren Sie den Wiederherstellungsschlüssel an einem anderen sicheren Ort als die Sicherungsdatei auf. Eine spätere Schlüsselrotation löscht alte, bereits kopierte Backups nicht aus der Welt. Zusätzlich können Dienste eigene Notfallcodes ausgeben, die gesondert geschützt werden sollten.
Wiederherstellbarkeit rechtzeitig prüfen
Eine Sicherung nützt nur, wenn Sie die zugehörigen Entsperrdaten im Ernstfall finden. Halten Sie deshalb Ihre eigene sichere Bestandsliste aktuell, ohne Klartext-TOTP-Schlüssel als vermeintlich bequeme Reserve in ungeschützten Notizen abzulegen.
Datei, Schlüssel und Zugangsart gehören zusammen
Eine verschlüsselte Backup-Datei ist nur dann sinnvoll, wenn der passende Weg zum Entschlüsseln ebenfalls erhalten bleibt. 2FASync schützt die Sicherung als verschlüsselten Snapshot; der passende Wiederherstellungsschlüssel muss separat verwahrt werden. Bewahren Sie die Datei etwa auf einem geschützten Speichermedium auf und hinterlegen Sie das Wiederherstellungsmaterial unabhängig davon, damit nicht ein einziger Geräteverlust beides vernichtet.
Das Backup ist etwas anderes als die von Google Authenticator exportierten QR-Codes, die direkt nutzbare Einrichtungsschlüssel enthalten können. Auch ein neues Tresor-Passwort oder eine Rotation des Recovery-Schlüssels macht alte Kopien nicht automatisch unbrauchbar. Prüfen Sie deshalb, welche Version der Sicherung Sie besitzen, ob die Synchronisierung beim Erstellen vollständig war und ob Sie die zugehörigen Öffnungsdaten bei einem späteren Notfall wiederfinden können.
Reicht es, nur die Backup-Datei zu besitzen?
Nein. Zum Entschlüsseln ist passendes Wiederherstellungsmaterial erforderlich; die Sicherungsdatei allein ist kein Freifahrtschein zum Tresor.
